Marina & Alex
Märchenhochzeit im Schloss
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Als Marina und Alex sich im Juni 2015 das erste Mal persönlich sahen, fanden sie sich direkt sympathisch. Bereits knapp zwei Jahre später folgte im März 2017 in ganz besonderer Umgebung der romantische Heiratsantrag. Während eines Kurzurlaubs hielt Alex im Garten des Schlosses Schönbrunn in Wien um Marinas Hand an. Nachdem Marina überglücklich „Ja“ gesagt hatte, genossen die beiden frisch Verlobten mit einer traditionellen Kutsche eine wunderschöne Fahrt durch Wien. Zum krönenden Abschluss wählten sie das Hyatt Hotel für ein ausgiebiges Dinner.
Die Märchenhochzeit an einem ganz besonderen Datum
Das Datum für die Hochzeit war schnell gefunden, denn es hat eine ganz persönliche Bedeutung. Sowohl Marinas Eltern als auch ihre Großeltern heirateten am 7. April. Dass sie nun alle der gleiche Hochzeitstag verbindet, freut die Frischvermählten und die Familie ganz besonders.
Marina und Alex waren sich von Beginn an einig darüber, dass sie sich eine Märchenhochzeit wünschten – der passende Auftakt war mit dem Bilderbuch-Antrag bereits gegeben. Es sollte eine Hochzeit sein, bei der kein Wunsch offenbleiben würde und die sie mit all ihren Liebsten ausgelassen feiern könnten.
Viva Las Vegas – Hochzeit ganz still und heimlich
Eigentlich war die standesamtliche Eheschließung im Schloss Jever geplant, allerdings entschieden sich Marina und Alex doch für eine unkonventionellere Trauung: Sieben Monate vor dem eigentlichen Termin heirateten die beiden still und heimlich in Las Vegas. Ein Traum, den die beiden sich in trauter Zweisamkeit verwirklichen wollten. Als die Nachricht nachts bei Familien und Freunden ankam, war die Überraschung groß. Doch es waren sich auch alle einig: typisch Marina und Alex! Die geplante Zeremonie am 7. April fand dennoch wie geplant im Schloss statt, allerdings als freie Trauung. Gefeiert wurde im Anschluss mit der Familie und allen Freunden im Schützenhof Jever.
Kutsche oder Oldtimer? Mehr ist mehr!
Obwohl die beiden sich in den meisten Punkten gleich einig waren, kamen sie bei der Frage nach dem richtigen Transportfahrzeug zur Hochzeit zunächst nicht auf einen Nenner. Marina wünschte sich eine Kutsche, Alex sich einen Oldtimer. Unkompliziert entschieden sie sich am Ende dafür, einfach beide Gefährte zu nutzen. Von der Trauung aus fuhren sie mit dem Oldtimer zu Marinas Elternhaus. Von dort aus startete dann die romantische Fahrt mit der Hochzeitskutsche zur Partylocation. Bei traumhaftem Wetter hätte es wohl schöner kaum sein können.
Brautkleidsuche unter dem Motto „Einmal im Leben Prinzessin sein“
Im ersten Brautmodengeschäft, das Marina mit ihrer Mutter und ihrer Schwester besuchte, probierte sie eine Vielzahl von Kleidern an. Das richtige Brautgefühl kam aber noch nicht hoch. Einige Wochen später besuchte das Trio den Brautausstatter Hanneken in Friesoythe, wo Marina direkt nur Kleider im Prinzessinnenstil auswählte. Bereits das zweite Kleid war ein Treffer!
„Sowohl meine beiden Begleiterinnen als auch ich haben sofort geweint. Spätestens beim Anstecken des Diadems und des Schleiers war es klar, dass das mein Kleid wird.“
Festlich in pastell
Der Dresscode bei einer Hochzeit ist meist klar: festlich soll es sein. Das Brautpaar wünschte sich zusätzlich von den weiblichen Gästen, in Pastellfarben zu erscheinen. Somit konnten tolle und farblich stimmige Fotos entstehen.
Als Inspirationsquellen für die Umsetzung ihrer Hochzeit fanden Marina und Alex Themenseiten auf Facebook und Pinterest besonders hilfreich. Bei dem Scrollen durch die Galerien fingen die Gedanken direkt an zu Schweifen.
Der Hochzeitstag und der erste Blick
Die Nacht vor der Hochzeit verbrachten sie gemeinsam. Da Marina und Alex standesamtlich bereits geheiratet hatten, waren sie zunächst nicht sehr aufgeregt und konnten so die Stunden vor der Hochzeit ganz entspannt genießen. Morgens machte Marina sich mit ihrer Mama und Schwester auf den Weg zum Brautstyling und Alexander fuhr zu seinem Trauzeugen, um sich dort in Schale zu werfen. Als sie sich dann endlich sahen, waren sie überglücklich.
„Es hat sich absolut danach angefühlt, das Richtige zu tun.“
Die schönsten Überraschungen des Tages
Bei der Hochzeit von Marina und Alex gab es nicht nur eine Überraschung und so kam ein Highlight nach dem nächsten. Der schönste Moment für Marina war der Empfang nach der Trauung, als das sie aus dem Schloss kam und alle Gäste bereits im Spalier standen. Das Paar wurde mit Rosen und Wedding Wands in Empfang genommen.
Am Ende des Spaliers stand zu Marinas Überraschung eine Saxophonspielerin, deren Auftritt Alex heimlich organisiert hatte. Marina liebt dieses Instrument und war zu Tränen gerührt – so wie alle Gäste auch. Die Stimmung vor dem Schloss mit der musikalischen Untermalung war einmalig.
Am Ende des Spaliers stand zu Marinas Überraschung eine Saxophonspielerin, deren Auftritt Alex heimlich organisiert hatte. Marina liebt dieses Instrument und war zu Tränen gerührt – so wie alle Gäste auch. Die Stimmung vor dem Schloss mit der musikalischen Untermalung war einmalig.
Alex' schönster Moment der Hochzeit war, als er seine Marina zum ersten Mal in ihrem wunderschönen Brautkleid sah. Bei dieser emotionalen Begegnung musste nicht nur das Brautpaar einige Tränen verdrücken.
Ein weiterer Höhepunkt geschah im Laufe des Abends. Nachdem Marina und ihre Mädels wochenlang geprobt hatten, führten sie einen Tanz auf. Die Liedauswahl bildete hier ein Medley aus vielen Songs, die die beiden verbinden und eine besondere Message übermittelten. Die Begeisterung bei dem Bräutigam sowie den Gästen war groß und die Party konnte so richtig starten.
Neben den Überraschungen, die Marina und Alex sich gegenseitig bescherten, ließ es sich auch Marinas Mutter nicht nehmen, etwas für ihre Tochter und den Schwiegersohn vorzubereiten. Auf jedem Tisch der Hochzeitsgesellschaft stand ein mit Liebe gestaltetes, selbstgemachtes Buch mit Fotos der beiden von der Geburt bis zur Hochzeit.
Damit machte Marinas Mutter ihnen ein großes Geschenk, mit dem sie nicht gerechnet hatten. Für die Gäste war es ebenfalls toll, in die Vergangenheit des Brautpaares abzutauchen und der ein oder andere Lacher war sicher.
Damit machte Marinas Mutter ihnen ein großes Geschenk, mit dem sie nicht gerechnet hatten. Für die Gäste war es ebenfalls toll, in die Vergangenheit des Brautpaares abzutauchen und der ein oder andere Lacher war sicher.
Manche Hochzeitstraditionen gehören einfach dazu
Beide hatten sich vorab nicht in Brautkleid und Anzug gesehen, sondern wollten sich diesen Moment für die freie Trauung aufheben, bei der Marina traditionell von ihrem Vater begleitet wurde. Außerdem entschieden sie sich dafür, Trauzeugen für ihre Hochzeit zu ernennen. Damit konnten sie ihre engsten Freunde in die Trauung und die Vorbereitungen für diesen besonderen Tag miteinbeziehen.
Auch ein feuchtfröhlicher Junggesellenabschied durfte bei dem Brautpaar nicht fehlen, ebenso ein Polterabend, der drei Tage vor der Hochzeit bei den Brauteltern stattfand. Außerdem wurden während der freien Eheschließung nicht nur Eheringe getauscht, sondern Marina und Alex verlasen auch noch persönlich verfasste Ehegelübde.
Am Abend sollten ein paar Worte des Brautvaters natürlich auch nicht fehlen. Weitere Programmpunkte waren nicht gewünscht – dem partybegeisterten Paar war es deutlich wichtiger, ordentlich die Tanzfläche zu rocken. Die Stimmung fand ihren Höhepunkt beim Hochzeitstanz zu „Sieben Sünden“ von DJ Ötzi, „Stand By Me“ von Ben E. King und „Alles würd ich tun für dich“ von Wolfgang Petry.
Ein paar Aufmerksamkeiten
Für die Trauung bekam jeder Gast Freudentränen-Taschentücher und Wedding Wands für das anschließende Spalierstehen. Am Abend stand dann an jedem Platz ein personalisiertes kleines Fläschchen mit selbstgebranntem Schnaps. Außerdem fand man auf den Toiletten Körbe mit Kopfschmerztabletten, Lippenpflege und Notfallkits gegen Flecken und ähnliche Malheure.
Für die Ewigkeit: Ein Hochzeitsvideo zur Erinnerung
Marina und Alex entschieden sich zusätzlich zu der Fotografin für einen Videografen, der die Trauung filmte und ein dreiminütiges sowie ein 30-minütiges Highlight Video erstellte.
„Ein Hochzeitsvideo ist für die Ewigkeit, etwas, das man sich immer wieder anschauen kann und sollte deshalb auch bestenfalls von einem Profi gemacht werden.“
Auch hier wählte das Brautpaar einen Videografen aus, bei dem das Komplettpaket stimmte: Stil, Erfüllung der Wünsche und der Preis.
Zukünftigen Brautpaaren möchten die beiden folgende Tipps geben:
"Das Teuerste muss nicht das Beste sein."
- Lasst genügend Zeit zur Planung (1-1,5 Jahre).
- Behaltet das Budget im Auge.
- Bucht die Location und den DJ frühzeitig, denn sie sind zum Teil über ein Jahr im Voraus verplant.
- Stellt euch folgende Fragen:
Was ist euch das Wichtigste? Worauf legt ihr als Gast selbst am meisten Wert?
- Gute Musik- und Getränkeauswahl sind entscheidend für die Stimmung
- Aufwendige Dekoration findet meistens nur kurz Beachtung – auf die Stimmung hat sie meist keine Auswirkung.
- Das Teuerste muss nicht das Beste sein: Viele Dienstleister bewegen sich im gesunden Mittelmaß und sind absolut empfehlenswert.
- Holt euch Tipps bei anderen Paaren, aber lasst euch nicht zu viel reinreden! Es ist euer Tag.
- Auch bei der Torte könnt ihr Geld sparen, wenn sie euch nicht so wichtig ist. Marina und Alex zahlten für ihre rund 80 Euro und waren sehr zufrieden.
- Überlegt euch, wo ihr Geld einsparen könnt und wo ihr es dafür lieber investieren möchtet.
- Und ganz wichtig: genießt euren einmaligen, besonderen Tag in vollen Zügen!