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Aus Liebe zur Musik wächst gegenseitige Zuneigung
25.07.2011 um 22:23 Uhr von DavidblataGisela und Bodo Hoppe kommen sich langsam näher –
Hochzeit vor 60 Jahren
Bei einem Gottesdienst begegneten sich Bodo Hoppe und Gisela
Homburg das erste Mal. Im hessischen Ort Treysa war das, in den es die
junge Frau aus Berlin und den jungen Mann aus Westpreußen in den Wirren nach dem 2. Weltkrieg verschlagen hatte.
Liebe auf den ersten Blick sei es nicht gewesen, sagen die beiden
85-Jährigen heute im Rückblick – eher eine langsam wachsenden Zuneigung.
Gemeinsam engagierten sie sich im Chor und in der Jugendarbeit ihrer
Gemeinde und kamen sich beim vierhändigen Klavierspiel näher. Doch als für
beide dann klar war, dass sie den Partner fürs Leben gefunden hatten, musste sich das Paar noch in Geduld üben.
Bodo Hoppe studierte Theologie in Hamburg wollte Pastor werden. „Es gab in unserem Seminar die Ordnung, das man während des Studiums nicht heiraten sollte“, erinnert er sich. Viele Briefe wurden damals zwischen Berlin und Treysa gewechselt. Direkt nach dem Studienabschluss folgte am 26. Juli 1951 die Hochzeit – und der Auftakt in ein bewegtes Leben. Bodo Hoppe betreute mehrere Gemeinden als Pastor, unter anderem in Gießen, Karlsruhe, Leverkusen und zuletzt in Emden.
Zwei Töchter und zwei Söhne kamen über die Jahre zur Welt.
In Sandkrug ließ sich das Paar 1989 nieder. „Nach Bodos Pensionierung
wollten wir in Norddeutschland bleiben“, erzählt Gisela Hoppe. „Gleich die
erste Anzeige, die wir in der NWZ gelesen haben, brachte uns unser Häuschen“, erinnert sie sich. Die Entscheidung hat das Paar nie bereut, auch wenn die Familie heute über Deutschland verstreut lebt. „Wir haben in Oldenburg eine baptistische Gemeinde, der wir angehören und fühlen uns auch hier in Sandkrug sehr wohl“, sagt Bodo Hoppe.
Die Musik ist über all die Jahre wichtiger Teil im Leben des Paares geblieben, mehrere Liederbücher die Bodo Hopper herausgegeben hat, zeugen davon.
Gefeiert wird die Diamantene Hochzeit im Kreis von Verwandten und
Gemeindemitgliedern.